
Gründung
der Zooschule - Hintergrund und Motive Anfang der 90er Jahre suchte auch die Universität Koblenz-Landau nach Möglichkeiten, das Lehramts-studium zu verbessern. Erfahrungen im universitären Lehrbetrieb machten deutlich, dass Studierende eine stärkere Verbindung von Theorie und Praxis im Studium wünschen. So kam der Gedanke auf, ein Beobachtungs-, Erfahrungs- und Experimentalfeld für Studierende des Faches Grundschulpädagogik zu schaffen. Dadurch sollten die angehenden Lehrerinnen und Lehrer im Studium einen stärkeren Bezug zum Beruf erhalten sowie vielfältige Erfahrungen in der Praxis sammeln können. In Landau bot sich für ein solches Vorhaben der in Universitätsnähe liegende Zoologische Garten an. Dieser verfügte zum damaligen Zeitpunkt noch über keine organisierten Lernangebote. |
So
entstand die Idee, eine "Zooschule" im Sinne eines
Lernortes für Kinder zu entwickeln und diese als Praxisfeld
für Lehramtsstudierende zu nutzen. ![]() |
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Verankerung
in der Universität
Das Projekt „Zooschule Landau“ wurde im Sommer- semester 1992 im Institut für Grundschulpädagogik (heute: Institut für Bildung im Kindes- und Jugendalter) der Universität Koblenz-Landau, Campus Landau verankert. Seit 2002 bildet die Zooschule hier das Herzstück der Arbeits- und Forschungsstelle für Zoo- und Naturpädagogik Entwicklung und Ausbau Am Anfang stand eine Zooschule, die Kindern Tiere des Landauer Zoos vorstellte. Schon bald entwickelte sie sich zu einer Natur-, Arten- und Tierschutzschule weiter. Heute versteht sich die Zooschule als Einrichtung zur Bildung für Nachhaltigkeit: Zu der nach wie vor wichtigen "grünen Umweltbildung" sind die Förderung von Kompetenzen sowie globales und interkulturelles Lernen hinzugetreten. |
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